Wörthsee ist, wie andere Orte im Landkreis auch, durch seine verschiedenen Ortsteile weit auseinander gezogen. Bei zahlreichen Gesprächen im Ort wurde ich auf ein Problem hingewiesen, das alle betrifft, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht Auto fahren können oder wollen. Sie sind täglich mit der Frage konfrontiert, wie sie ihre Einkäufe erledigen können oder zur S-Bahn oder zum Arzt kommen. Auch Senioren oder Menschen mit Behinderung wollen am Leben im Ort teilnehmen. Manchmal geht es nur darum, Freunde zu besuchen oder am See einen Kaffee zu trinken. Soziale Kontakte zu pflegen ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis.

Wir würden es uns zu einfach machen, wenn wir voraussetzen, dass die Leute sich schon irgendwie selber organisieren werden. Mütter, die ständig ihre Kinder von A nach B fahren, wissen, wovon ich rede. Deshalb brauchen wir einen Ortsbus, der regelmäßig auf einer Ringlinie im Ort unterwegs ist. Er muss behindertengerecht und kinderwagenfreundlich sein. Natürlich müssen wir eine Bedarfsanalyse durchführen. Wir müssen klären, ob wir vom Land Zuschüsse bekommen und nach Sponsoren suchen.

Für mich gehört ein Bürgerbus zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Er ist eine Investition in die Zukunft, die dafür sorgt, dass unser Ort für jede Generation attraktiv bleibt.

Dafür will ich mich als Bürgermeisterin stark machen.

 

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