• Bürgerbeteiligung

    Mein langfristiges Ziel ist es, Bürger zur Mitarbeit bei Projekten und Themen einzuladen, die unsere Gemeinde betreffen. Gleichzeitig sollen Bürger auch von sich aus Ideen und Projekte an die Gemeinde herantragen können. Für die dafür notwendigen Regeln und eine überschaubare Organisationsstruktur soll eine Bürgerbeteiligungssatzung entwickelt werden.
    In der Gemeinde Weyarn wurde in der Amtszeit von Michael Pelzer eine derartige Satzung geschaffen, die ein beispielhaftes Engagement der Bürger und eine vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat und Bürgern dauerhaft in Gang gesetzt hat. Ich möchte Michael Pelzer zu einer ersten Informationsveranstaltung einladen.

  • Ortsentwicklung

    Ein erster Schritt zum Erhalt der alten Ortskerne und ihres Charakters ist durch die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Gebiet Hauptstraße von Kirchenwirt bis Bäckerei Buchner getan. Am Donnerstag, 27.3. beginnen die ersten Bürger-Workshops zum Bebauungsplan um 19 Uhr im Katholischen Pfarrsaal. Ich möchte das Amt für ländliche Entwicklung in Oberbayern zu ersten Vorgesprächen zum Thema Dorferneuerung einladen und für die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und ihren Bürgern gewinnen. Die Innenentwicklung des Ortes, dörfliche Lebenskultur und Nahversorgung, Stärkung und Weiterentwicklung der Potenziale und des Charakters des Ortes, das sind die Themen, die ich mit Gemeinderat, Bürgern und Fachleuten mit Blick auf unsere Zukunft voranbringen will. Im Rahmen dieser Gespräche wird die Gemeinde alles tun, um Projekte wie Dorfläden oder Ortsbus in jeder möglichen Weise zu unterstützen.

  • Urban-Dettmar-Haus

    Dieses Thema will ich nicht auf die lange Bank schieben. Ich werde so schnell es geht Gespräche mit dem Betreiber Marthashofen vereinbaren. Deren Pläne zur Zukunft des für Wörthsee sehr wichtigen Heimes und einer möglichen Beteiligung an notwendigen Maßnahmen müssen geklärt und schriftlich fixiert werden. Ich werde Gespräche mit Vertretern des Landratsamtes und der Regierung von Oberbayern führen. Ich will den Bedarf an Pflegeplätzen, die Zukunft kleiner Heime und ihrer Chancen sowie die Finanzierung von Baumaßnahmen und laufendem Betrieb klären und schriftlich fixieren. Ich werde Beratung durch die Nachbarschaftshilfe erbitten und den Bedarf im Ort klären. Alle Maßnahmen am Haus werden auf Realisierungsmöglichkeit und Kosten überprüft. Zu allen Gesprächen werden Mitglieder des Freundeskreises eingeladen, damit alle Beteiligten auf dem gleichen Wissensstand sind. Sämtliche Gesprächsprotokolle werden den Gemeinderäten zeitnah zugestellt. Die Ergebnisse der Verhandlungen und Finanzierungsmöglichkeiten werden dem Gemeinderat vorgelegt. Mein Ziel ist, dass der Gemeinderat auf dieser Basis noch in diesem Jahr eine endgültige Entscheidung zur Zukunft des Heimes trifft. Es ist dem Freundeskreis des Urban-Dettmar-Hauses nicht zuzumuten, noch länger auf einen Beschluss zu warten.

  • Augustiner

    Die Gemeinde hat mit Augustiner einen erbbaurechtlichen Vertrag abgeschlossen, der wichtige Anliegen des Gemeinderates sichert: Das Grundstück bleibt im Eigentum der Gemeinde, das Badegelände bleibt erhalten und frei zugänglich, es wird wieder einen großen Festsaal geben, Nebenräume können von Vereinen und Gruppierungen umsonst reserviert werden. Selbstverständlich muss sich die Brauerei in ihrem Vorhaben nach dem vorhandenen Bebauungsplan und den üblichen Auflagen, z. B. zur Stellplatzregelung, richten. Ich werde die Brauerei motivieren, interessierten Bürgern ein Forum zu bieten, sich bei der Freiflächengestaltung beteiligen zu können.

  • Verkehrssicherheit

    Ich werde den Ausschuss Umwelt, Energiewende und Verkehr erstmalig nach sechs Jahren einberufen. Wir werden die zahlreichen Anträge der AG Verkehrssicherheit unter Hinzuziehung der jeweiligen Fachleute besprechen und auf ihrer Grundlage weiterplanen. Erste Ergebnisse werden dem Gemeinderat zeitnah zur Entscheidung vorgelegt.

  • Jugendhaus

    Sämtliche Baumaßnahmen und Reparaturarbeiten werden zu einem Abschluss gebracht, die Abnahme und Genehmigung durch das Landratsamt erfolgen zeitnah. Das Jugendhaus wird noch vor den Sommerferien den geregelten Betrieb wieder aufnehmen. Sprecherräte, Mitarbeiter und Jugendliche aus Wörthsee sollen motiviert werden, sich wieder mit Einsatzfreude fürs Jugendhaus zu engagieren!

2 Kommentare
  1. Kai Müller
    Kai Müller sagte:

    Schon Konrad Adenauer beanspruchte einen Zuwachs an Weisheit, wenn ihm das ‚Geschwätz von gestern‘ vorgehalten wurde. Waren Sie also nicht so ganz auf Draht, als Sie in der letzten GR-Sitzung so gar nichts für das Urban-Dettmar-Haus übrig hatten? Ich muss da wohl im falschen Film gewesen sein, wo dann im Hauptprogramm gleich der Augustiner-Bauplan durchgeschubst wurde. Vielleicht sollten Sie für den Fall Ihrer Wahl die Einführung von wortgetreuen Sitzungsprotokollen in Erwägung ziehen, damit mal was gegen meine Wahrnehmungsstörungen passiert.

    Gruß

    Kai Müller

    Antworten
  2. Arthur Schnorfeil
    Arthur Schnorfeil sagte:

    In der angesprochenen Sitzung war es so laut, dass tatsächlich wohl nicht alles hundertprozentig auch bei den Zuhörern angekommen ist.

    Zum Urban-Dettmar-Haus haben wir schon seit langer Zeit eine feste Position, die von Christel Muggenthal in ihrer Projektbeschreibung auch exakt wiedergegeben wird. Nicht die Finanzierung ist das Problem, sondern die Bedarfsplanung, die unserer Ansicht nach von Fachleuten kommen muss, im Wesentlichen hier also vom Betreiber Marthashofen. Von dort ist dazu bislang nicht viel gekommen außer der Aussage, dass man eine Erweiterung mittragen würde, diese allerdings allein Umzugskosten von wenigstens 200.000,– Euro auslösen würde. Von konkreten Planungsvorschlägen keine Spur. Ob die Vorschläge von anderer Seite sinnvoll sind, ist bislang nicht sachverständig geprüft. Bevor dies nicht erledigt ist, macht die Überprüfung der Kosten einer Planung (welcher denn ?) ersichtlich keinen Sinn. Wer die Planung der Erweiterung UDH vom Kopf auf die Füße stellen will, wie Christel, hat mehr für das UDH übrig als Leute, die partout eigene Vorstellungen mit dem Kopf durch die Wand durchsetzen wollen.

    Zum Augustiner: Die vorgelegte Planung zum Augustiner wurde nicht „durchgeschubst“, sondern wegen verschiedener Bedenken zur genaueren Prüfung vertagt.
    Abgesehen davon freue ich mich schon auf interessante Diskussionen mit Kai Müller im neuen Augustiner, wie früher schon im alten Fleischmann.

    Liebe Grüße
    Arthur Schnorfeil

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.